Für uns als familiengeführtes Unternehmen bildet die Nachhaltigkeit unseres unternehmerischen Handelns eine bereits seit Generationen gültige Selbstverständlichkeit. Ausgehend von unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns daher ambitionierte Ziele im Handlungsfeld Umwelt gesetzt. Dabei streben wir insbesondere an, bis zum Jahr 2026 den Strombedarf aller Betriebe der SPAETER Gruppe zumindest rechnerisch vollständig aus eigenen Photovoltaikanlagen zu decken. Auf diesem Weg haben wir bereits eine Reihe von Investitionsprojekten erfolgreich umgesetzt. Weitere sind in Planung.
Aktuell sind bei den Unternehmen der SPAETER Gruppe bereits fünf PV-Anlagen in Betrieb. Eine weitere Anlage steht unmittelbar vor der Inbetriebnahme. Diese sechs Anlagen verfügen bereits über eine Gesamtleistung von 3.345 kWp. Die damit pro Jahr erzeugte Strommenge ist ausreichend, um etwa 1.000 Durchschnittshaushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen. Für eine siebte Anlage mit einer Nennleistung von ca. 2.800 kWp ist bereits der Baubeginn erfolgt. Weitere Projekte befinden sich in der Planung bzw. Ausschreibungsphase. Nachstehend finden Sie einen Überblick über die bereits fertiggestellten PV-Anlagen der SPAETER Gruppe:
Erste PV-Anlage in der SPAETER Gruppe mit einer Nennleistung von 547 kWp. Die im Juni 2023 in Betrieb genommene Anlage produziert etwa 430.000 kWh Strom pro Jahr. Das wäre z.B. ausreichend, um für fast 4.800 Volladungen eines Elektrofahrzeuges mit einer großen 90 kWh Batterie. Zusammen mit der PV-Anlage wurde der Standort Viernheim – so wie alle SPAETER Standorte mit Eigenstromversorgung – auch mit einer E-Auto-Ladeinfrastruktur ausgestattet.
Anlage im Bild erleben
Die vergleichsweise kleine Aufdach-Anlage mit einer Leistung von knapp 73 kWp erzeugt immerhin genügend Strom, um den Bedarf des SPAETER Kunststoffhandels in Dortmund rechnerisch vollständig zu decken. Zusammen mit der PV-Anlage wurden auch hier Ladepunkte für E-Fahrzeuge installiert.
Die im September 2023 in Betrieb genommene 773 kWp Anlage kann mit einem geschätzten Jahresertrag von rund 690 MWh rechnerisch etwa 175 Durchschnittshaushalte mit Strom versorgen. Selbst in den "dunklen" Monaten von Oktober bis Februar reichte der erzeugte Strom rechnerisch regelmäßig aus, den Stromverbrauch von SPAETER Hannover von etwa 16 MWh/Monat vollständig zu decken. In den sonnenreichen Monaten werden erhebliche Strommengen in das Netz eingespeist.
Die Produktion der vergleichsweise kleinen Anlage mit einer Leistung von 131 kWp reicht aus, den Strombedarf von PASSAVANT & ZICKWOLFF in Karben rechnerisch mehr als vollständig zu decken. Sie entspricht dabei dem Jahresbedarf von etwa 35 Haushalten. Der Überschuss wird in das Netz eingespeist. Die zusammen mit der Anlage installierten Ladepunkte für E-Fahrzeuge werden ebenfalls aus der Anlage gespeist.
Am zentralen Lager- und Logistik-Standort von HACKLÄNDER Kassel wurde in einem ersten Bauabschnitt eine Anlage mit einer Leistung von 704 kWp errichtet. Die Anlage ist vor allem auf die Einspeisung im unmittelbaren Eigenverbrauch am größten und leistungsfähigsten Standort der SPAETER Gruppe in Kaufungen ausgelegt. Eine Erweiterung der Anlage befindet sich in Planung.
Die Anlage am zentralen Aluminium-Lager von SPAETER Duisburg ist mit einer Nennleistung von 1.129 kWp derzeit eine der größten PV-Anlagen im Stadtgebiet Duisburg. Ein wichtiger Beitrag der SPAETER Gruppe zur Erreichung der ambitionierten Zielsetzung der Stadt Duisburg, bis 2035 klimaneutral zu werden. Die Anlage – die an Sommertagen mehr als 6.500 kWh Strom pro Tag erzeugt – ist ausreichend, um rechnerische etwa 250 Haushalte ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen. Der Eigenverbrauch von SPAETER Duisburg wird damit mehr als vollständig gedeckt. Über die zusammen mit der Anlage installierten E-Ladesäulen wird auch bei der Mobilität ein wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltigkeit gemacht.
Einen Eindruck von der Anlage und von der feierlichen Inbetriebnahme mit Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link in bewegten Bildern erhalten Sie hier:
Mit der im Juli 2025 in Betrieb genommenen Anlage in Krefeld wurde eine gänzlich neue Dimension in Sachen nachhaltiger Stromproduktion in der SPAETER Gruppe aufgestoßen. Im Herzen der Seidenweberstadt, am zentral gelegenen Betriebsstandort VON ASCHENBACH & VOSS am Dießemer Bruch, ist die siebte – und mit einer Nennleistung von 2.828 kWp mit Abstand größte – Photovoltaik-Anlage der SPAETER Gruppe entstanden. Die Menge des mit der Anlage nachhaltig erzeugten Stroms reicht rechnerisch aus, mehr als 650 Haushalte für ein ganzes Jahr mit Strom zu versorgen. Aktuell wird nur ein Teil des hier erzeugten Stroms in direkt in unserem Betrieb verbraucht und der Überschuss in das Netz eingespeist. Mit der Leistung ist jetzt aber das Tor aufgestoßen für umfassende Möglichkeiten in der E-Mobilität, auch für LKW.
Im Zuge der vollständigen energetischen Sanierung des Bürogebäudes von SPAETER Oberhausen wurde nun auch hier eine PV-Anlage auf das jetzt nach aktuellem Stand der Technik gedämmte Dach installiert. Die technische Inbetriebnahme erwarten wir auch hier noch im Jahr 2024. Der durch die mit einer Leistung von 99 kWp vergleichsweise kleine Anlage erzeugte Strom wird voraussichtlich zu fast 100% unmittelbar im Betrieb am Standort Oberhausen verbraucht werden. Die zu erwartende Jahresproduktion von etwa 88 kWh p.a. entspricht dabei aber immer noch dem vergleichbaren Jahresbedarf von immerhin 22 Durchschnittshaushalten. Ein kleiner, aber gleichwohl wichtiger Teil der Nachhaltigkeitsinitiativen am Standort Oberhausen, die neben der Dach-, Fenster- und Fassadensanierung des Gebäudes auch Maßnahmen zur Dachbegrünung weiterer Flachdächer sowie umfassende Baumpflanzungen auf dem weitläufigen Gelände umfassen. Auch mehrere Ladepunkte für E-Fahrzeuge wurden installiert.
Am Standort von SPAETER Südwest im Rheinhafen Karlsruhe befindet sich eine weitere PV-Anlage mit einer dem Solarkraftwerk in Krefeld vergleichbaren Dimension im Bau. Die Dachmontage der PV-Module für die Anlage mit einer Leistung von 2.552 kWp ist bereits abgeschlossen. Im weiteren Jahresverlauf 2025 steht die Installation der erforderlichen Wechselrichter und Trafostationen auf dem Programm, sodass die Anlage planmäßig noch vor Jahresende in Betrieb gehen soll. Am Standort Karlsruhe denken wir zusammen mit unserem Projektpartner ESG | Energiesysteme Groß die Thematik nachhaltige Energieversorgung auch konsequent weiter: Aktuell wird für den Standort die Errichtung von Groß-Stromspeichern mit einer Kapazität von 10.000 kWh sowie eines leistungsfähigen Ladeparks für E-LKW projektiert.
Auf dem Weg zur Realisierung unserer Nachhaltigkeitsziele sind auch kleine Schritte von Bedeutung. Dazu zählt die Ende August 2025 in Betrieb genommene Photovoltaik-Anlage bei SPAETER Bietigheim. Der Strom der mit einer Leistung von lediglich 28 kWp vergleichsweise kleinen Anlage wird vollständig vor Ort verbraucht. Die Errichtung ist Teil eines Nachhaltigkeits-Gesamtkonzeptes am Standort Bietigheim-Bissingen. Dazu gehörte auch die vollständige energetische Sanierung der Gebäudehülle des Bürogebäudes sowie die Errichtung von Ladesäulen für die E-Mobilität.